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Leichter ins Jahr starten – Ausmisten mit Kindern
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Leichter ins Jahr starten – Ausmisten mit Kindern

Wir sitzen noch zwischen den neuen Geschenken, mit denen die Kinder die letzten Tage schon intensiv gespielt haben, den Weihnachtskugeln, die bald wieder in die Boxen kommen und dem, was sich sonst das Jahr über angesammelt hat. Gerade jetzt zwischen den Jahren wäre es doch schön, spielerisch etwas von dem loszulassen, was nicht mehr gebraucht wird, ohne das Gefühl zu haben, komplett im Chaos und in der Arbeit  zu versinken.


Schritt für Schritt – so geht’s:

  • Start mit dem Offensichtlichen:
    Beginnt gemeinsam mit Dingen, die klar nicht mehr gebraucht werden – z. B. kaputtes Spielzeug, leere Stifte, unvollständige Puzzles oder abgelaufene Bastelmaterialien. So schafft ihr schnell sichtbare Erfolge und ein erstes Gefühl von Erleichterung.

  • Altes sortieren, das rausgewachsen ist:
    Kleidungsstücke, Bücher oder Spielzeug, das „zu babyhaft“ ist oder nicht mehr interessiert, darf weiterziehen. Sprecht mit euren Kindern darüber, was sie wirklich noch nutzen – und was anderen Kindern vielleicht mehr Freude machen würde.

  • Ein Bereich nach dem anderen:
    Statt das ganze Kinderzimmer auf einmal umzukrempeln, wählt z. B. erst das Bücherregal, dann die Spielzeugkisten. Kleine Etappen sind für Kinder (und Eltern) viel machbarer und motivierender.

 Ausmisten spielerisch & leicht

Auch wenn es sich erstmal fremd anfühlt, kann es helfen, das Ausmisten nicht als lästige Arbeit zu sehen, sondern sich auch am Prozess zu freuen und die Kids mit hineinzunehmen. 

  • Lieblingsspiel daraus machen:
    Spielt z. B. „Flohmarkt“: Welche Dinge sollen verkauft oder verschenkt werden? Die Kinder können „Verkäufer“ spielen und entscheiden, was auf den Tisch kommt.

  • Mut zur Schatzsuche:
    Lasst eure Kinder auf „Schatzsuche“ gehen: Was liegt ganz unten in der Kiste, wurde lange nicht gesehen – und wird vielleicht neu entdeckt oder verabschiedet?

  • Mit Zeitkapseln arbeiten:
    Packt gemeinsam eine „Vielleicht-Kiste“ – Dinge, bei denen ihr euch nicht sicher seid, kommen dort hinein. Wenn sie nach 3 Monaten nicht vermisst wurden: weg damit!

  • Belohnung einbauen:
    Nach jeder Ausmist-Etappe gibt’s ein kleines Highlight: Eine Geschichte,  ein Ausflug oder eine gemeinsame Spielzeit – das motiviert und zeigt, dass Ordnung schaffen auch Freude bring

Und in all dem nicht vergessen, kleine Schritte führen auch ans Ziel, lieber mit einzelnen Kisten und Schränken anfangen als garnicht, oder dann in der Hälfte entmutigt aufzugeben. Viel Freude beim aussortieren!